Sonntag, 11. Oktober 2015

Nach einer ziemlich anstrengenden Woche, dachte ich mir noch kurz vor dem zu Bett gehen ein Gedicht zu veröffentlichen. Es entstand im November 2014 zusammen mit Paula.
Paula kennt ihr nicht, müsst ihr auch nicht. Über Paula könnt ihr wissen, dass ich nicht ganz dicke mit ihrem Freund bin und sie selbst eine sehr nette Person ist mit der man wunderbare Konversationen halten kann. Was Paula auch auszeichnet ist ihre Liebe zum malen und zeichnen. Ich selber kann gar nicht zeichnen, weshalb ich umso glücklicher bin, dass sie es gut kann. Wir machten also damals aus, dass ich ein Gedicht schreibe und sie ein Bild dazu malt. Das Bild wurde leider nie ganz fertig (was nicht so schlimm ist Carla!) aber dafür das Gedicht und das dürft ihr heute lesen.

Perfektion
Alles ist so perfekt.
Ich sehe grade Linien, perfekte Ecken.
Kein Stein der anders steckt
Oder sich verirrt erstrecken.

Alles ist so perfekt.
Seh die Leute sich gleichsam kleiden.
Wie keiner sich versteckt,
und doch sich meiden.

Alles ist perfekt.
Um sie herum sind alle gleich.
Keiner wurde erweckt,
Jetzt kommt ihr Meisterstreich.

Alles ist perfekt.
Sie lässt die grauen Hüllen fallen
Mit nur einem Zweck.
Lässt ihr kindliches kichern erschallen.

Alles ist perfekt.
Denn die grauen Hüllen fallen
Stürzen alles zu Boden
Kein Stein auf dem anderen.

Alles ist perfekt.
Die Puppe in der Hand,
Ich sehe große Kurven, runde Kreise
Kleider sind zerrissen,
Und die Menschen lachen leise.

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