Samstag, 23. September 2017

An meiner Seite

Wisst ihr, dass man selbst im Schlechten, schönes finden kann? 
Manchmal würde ich gerne mehr Jammern und Nörgeln, einfach
das Handtuch werfen und mich dem Schicksal ergeben...
Leider bin ich ein ziemlicher Dickkopf und ich will herausfinden,
ob das Leben oder ich die dickere Schädelplatte besitze.

Darin resultiert viel zu oft, dass ich mich in Dinge einlasse
die mir eigentlich nicht gut tun. But I love the joy inside the pain.
Das folgende Gedicht ist wieder in völliger nächtlicher
Müdigkeit entstanden. Ich hoffe dennoch, dass es euch gefällt.

An meiner Seite

Ich bin so froh,
So froh hier zu sein.
Ich bin so froh,
So froh dein zu sein.

Es ist nicht die Zeit
Und nicht der Ort.
Ich weiß du bist nicht bereit
Und fern und fort.

Doch ich, ich liebe es.
Ich trage all die Bürden,
Die ich durch dich vergess,
Wenn wir eins sein würden.

Nimm meine Hand
Und lass mich dich tragen.
Alles vor uns - Unbekannt,
Doch mit dir will ich es wagen.

Könntest du das tun?
Fort von ihm, zu mir?
An meiner Seite ruh'n,

Du mit mir und ich mit dir.

Freitag, 22. September 2017

Licht

Ich weiß
Um Liebe, Lust und Einsamkeit
Wie um hellen Tag,
Und der Nächte Dunkelheit

So wie die Nacht den Tag gebärt
Verliert er sich in ihr.
Auf das Licht folgt Dunkel
Auf das Dunkel folgt Licht

Und jeden Tag erzittert
Die Welt vor der Nacht.
Selbst ich, der sie so liebt,
Bewundere das Licht

Ich liebe die Nacht,
Um der Sterne erwachen.
Der Mond strahlt hell
Auf mich herab.

Du bist mein Licht,
Du bist mein ewiger Tag.
Du bist mein Mond und Sterne

Dein Licht strahlt - in weiter ferne.



Ich mag mich schon nicht mehr meiner  Unregelmäßigkeit wegen entschuldigen.
Letztlich ist es immerhin noch mein Blog. Das Gedicht oberhalb entstand sehr schnell.
Ich habe nicht wirklich viel nachgedacht. Die Worte kamen mit dem Gefühl. 
Was fühlst du, wenn du es liest? Achtet auf die Kommata, macht an ihnen kurze Pausen.
Woran denkst du? Lass es mich wissen, falls es dich berührt hat. Wie fühlst du?