Die Erinnerung an längst zerfallene Tage,
begleitet von der selben schallenden Plage,
einem Ächzen von Sehnsucht,
ein Schluchzen der Leere.
Die Tage Dämmern kündend
von Einsamkeit und Vergessen.
Ist die Nacht die letzte Inszenierung
meiner Träne der Erinnerung.
Sonntag, 25. September 2016
Montag, 20. Juni 2016
Vollmilch oder Zartbitter?
Ich habe in den letzten Tagen viel Zeit gehabt. Diese Zeit nutze ich gerne um nachzudenken, zu spielen, schreiben oder mich auszuruhen. Letzteres war besonders nötig, da mir eine Bronchitis ziemlich die Woche versaut hat. Das Schreiben kam jedoch nicht zu kurz. Das freut mich und möchte ich weiter ausnutzen.
Zum einen möchte ich allen Leuten danken, die meinen letzten Text aufmerksam durchgelesen haben und mir auch Feedback gegeben haben. Das freut mich wirklich sehr und ich denke ich werde nun jeden längeren Text auf Facebook teilen. Die Kritik und die Tipps die ich erhalte sind Gold wert. Desweiteren möchte ich noch ein paar Worte über den Text über den Tod verlieren:
Einer der ersten Kritikpunkte den ich erhielt war, dass ich mehr aus dem Text hätte machen können. Das ist korrekt. Ich erwähnte am Ende meine Müdigkeit und meine Unaufmerksamkeit. Diese beiden Faktoren haben den größten Ausschlag gegeben, weswegen viele meiner Gedanken auf dem Weg verloren gingen. In Zukunft möchte ich mir als mehr Notizen machen, bevor ich loslege. Danke für deine Ehrlichkeit Giu-Giu. Ebenfalls gefielen mir die Gedanken, welche einige von euch mir mitteilten. Macht damit gerne weiter. Stellt mir Fragen, eröffnet mir eure eigenen Gedanken oder kritisiert mich bitte ... konstruktiv. Es macht mir Spaß und ich will euch zuhören.
Soweit dazu.
Der heutige Text behandelt ein gänzlich anderes Thema. Die Geschichte wie er entstanden ist, ist für mich eine sehr - amüsante. Ich habe mich vor ca 1 1/2 Jahren mit einem Freund von mir unterhalten. Er sagte mir Liebe sei ein furchtbar ätzendes Thema. Er hatte es nicht gerade leicht Frauen anzusprechen. Selbst nachdem das geschafft war, ergaben sich andere Probleme. Es klappte bei ihm also nicht und er selber fing an Liebe als eine Lüge zu empfinden. Ein Märchen aus dem Fernsehen. Ich selbst sehe dies komplett anders. Das Thema verfloss relativ schnell, als ein Dritter in die Runde stieß. Damals überlegte ich jedoch weiter und verfasste eine Kurzgeschichte zu dem Thema. Sie soll meine Meinung über das Leben und die Liebe widerspiegeln. Ich habe sie etwas der jetzigen Zeit angepasst. Viel Spaß!
Klack! Das Türschloss öffnete sich. Der unangenehme Geruch von Alkohol, Zigarettenrauch und Schweiß drang Oscar wie eine Welle entgegen. Theodor und seine Kumpels hatten am Vortag das EM-Spiel geschaut. Er selbst hatte sich währenddessen in seinem Zimmer verkrochen und ist seinen Hobbys nachgegangen. Er kannte es nicht anders. Es störte ihn nicht. Immerhin räumt Theo immer auf, nur das Lüften schien er diesmal vergessen zu haben.
Oscar zog die Schuhe aus, stellte seine Tasche in sein Zimmer und steuerte in Richtung Küche und Gemeinschaftsraum. Vom Balkon drang das emotionsgeladene Gesäusel von Sam Smith in die Wohnung, dicht gefolgt von Adele. Ungewöhnlich!
Der Schlag traf ihn als er den Wohnbereich sah. Der Tisch versank in einer Mischung aus Asche, Müll, abgestandenem Bier und vielen, vielen Flecken. Das Sofa war völlig durchwühlt und der Boden ähnelte einer Kloake. Hätte er es nicht besser gewusst, hätte er gedacht ein Haufen Fetischisten hätte hier eine Orgie mit Dreck gefeiert. Eigentlich war es nicht so schlimm, aber in seiner Wahrnehmung war dies ein verlorenes Schlachtfeld und ein Massaker an der Reinlichkeit. Er ging verschiedene Szenarien durch, weswegen Tobi nicht aufgeräumt hatte, jedoch war der einzig logische Schluss einer: Er hatte Liebeskummer, schon wieder. Indiz waren die geklauten CDs aus seinem Zimmer und der Klang eines frisch geöffneten Biers am frühen Vormittag.
Er steuerte im großen Bogen an dem Chaos vorbei und trat auf den Balkon. Er drehte die Musik leiser, nahm sich eine Cola und setzte sich auf die Liege neben seinem Freund. "Das Wohnzimmer ist pures Chaos", erwähnte er beiläufig. Es kam keine Antwort. Leeren Blickes starrte Theo in die Wohnung im Häuserblock gegenüber. Es lief Spongebob, aber Oscar kannte die Folge bereits. Er hatte somit kein Interesse daran, dem Geschehen im Apparat zu folgen. Er nippte an seiner Cola, ließ seinem Mitbewohner noch einen Moment ruhe und setzte dann zur Frage an. Die Frage blieb ihm stumm im Hals stecken als "Frauen sind eine Plage" aus dem Munde Theos floss. Es floss wortwörtlich, denn der Alkohol schien seinen Mund bereits zu betäuben und die Säfte flossen nur dahin. Oscar rollte mit den Augen. So ein Drama.
"Bevor du erneut an deinem Bier ansetzt, erzähle mir doch was dich zu dieser Vermutung führt."
Oscars Versuch seinen Freund von der Flasche fernzuhalten glückte.
"Da ist diese Jana, okay?", begann Theo, "Christian hatte sie irgendwo mit 'ner Freundin aufgegabelt. Ich habe mich voll gut mit ihr verstanden, nä? Sie sieht voll Bombe aus und naja ich bin ja sonst nicht so gut mit Frauen und so und da nehm ich mir 'nen Herz und frag' sie einfach. Naja plötzlich lachte sie so und sagt' mir ich soll nicht so nen Unsinn quatschen.", lamentierte er zu Ende. Oscar kratze sich am Kopf. "Na gut, sie hat dich abgewiesen und das nicht gerade nett, aber das kannst du doch nicht auf alle Frauen beziehen. Da draußen sind viele nette Frauen, die dich sicherlich gerne hätten.
Brummelnd und wieder am Bier nippend starrte Theo seinen Freund nieder. "Du hast gut reden!", brauste er auf, "find' erstmal so ne Frau. Du bist seit was 2 Jahren mit Nelly zusammen. Kann ja nicht jeder so ein Glückspilz sein".
Oscar konnte sich, zum Ärgernis von Theodor, ein kleines selbstgefälliges Grinsen nicht verkneifen. Es stimmte, mit Nelly hatte er wirklich eine tolle Frau an seiner Seite. "Du hast Recht, Nelly ist eine Klasse Frau aber mit Glück hat das nichts zu tun. Ich wurde tausende Male abgewiesen bevor ich sie traf. Wenn ich dir einen Rat geben darf, anstatt dich einfach wild in irgendwelche Frauen zu vergucken, geh es etwas ruhiger an." "Und wie gedenkt der feine Herr soll das am Ende aussehen?", entgegnete Theo scharf. "Fein ist das richtige Stichwort.", sinnierte Oscar, "Du musst vielleicht mehr auf die Feinheiten achten. Suche dir doch mal eine Frau heraus die keinen Minirock bis runter zum Bauchnabel trägt. Hör auf so oberflächlich zu sein!". Ein tiefes Grollen, welches Oscar erst für fernen Donner hielt, hallte aus den tiefen seines Freundes hervor. "Ich bin nicht oberflächlich klar! Halt bloß deinen vorlauten Mund! Die simple Wahrheit ist, dass Liebe 'nen blödes Hollywood-Märchen ist! Frauen sind einfach hinterhältig und genießen es mich fertig zu machen. Arschlecken Liebe! Gibts nicht und das ist der Grund warum Beziehung ständig kaputt gehen. Die Menschen glauben an Liebe, erkennen das sie nicht real ist und sind dann traurig. Ich bin eines dieser armen Schweine!". Oscar war überrascht des plötzlichen Wutanfalls seines Freundes. Er lehnt sich einen Moment zurück und trank einen Schluck aus seiner Colaflasche. Die peinlich-bedrückende Stille war ihm unangenehm und er startete einen weiteren Versuch der Tröstung:
"Hör mal, ich gebe dir Recht, dass es nicht einfach ist Liebe zu finden, ja? Glaube mir bitte, wenn ich dir sage das Liebe existiert und sie wundervoll ist. Lass mich dir einen Tipp geben. Sobald du demnächst eine Frau siehst die dich interessiert, geh zu ihr und Sprich mit ihr. Sei du selbst und zwar das du das ich kenne. Nicht dieser Prolet der du bist, wenn Deutschland ein Spiel gewinnt. Hör auf, auf Belanglosigkeiten wie das Aussehen zu achten. Du glaubst gar nicht wie viele attraktive Frauen hässlich wurden, als ich sie kennen lernte. Man muss es einfach versuchen, bis man den Richtigen oder die Richtige gefunden hat. Okay?". Oscar nahm das Schweigen Theodors als Anlass weiter zu philosophieren. "Frauen sind Menschen wie du und ich. Einige sind freundliche Engel, andere verhasste Teufel. So ist das eben, aber jede ist es Wert sie kennenzulernen. Jeder Charakter ist anders, aber allesamt haben sie gute und schlechte Seiten. Du sagst Liebe gibt es nicht, fragst dich vielleicht 'Wozu das alles?', doch die Antwort ist simpel. Liebe. Sie existiert und ist so wahr wie nichts anders auf dieser Welt. Theo, ich weiß nicht ob du es noch nie gefühlt hast oder ob es schon zu lange her ist, aber Liebe ... man Liebe ist das beste auf dieser Welt. Das Gefühl der Geborgenheit, des Vertrauens, der Nähe und der Zuneigung. Freude, Spaß, Gelassenheit, Hoffnung und ach so viele Emotionen als das findest du in der Liebe." - "Und Schmerz? Warum bringt sie mir nur immer Schmerz? Verrate mir das, du Liebesguru.", unterbrach Theo. Sein Gesichtsausdruck hatte sich von wütend, über traurig zu interessiert gewandelt. Oscar ließ einen kurzen Moment verstreichen, in dem er einen Weg suchte seinem Freund seine Ansicht klar zu machen. "Du magst doch Forrest Gump, oder? Was sagt der über das Leben?". Theo hob verwirrt seine wulstige Braue, "Was hat denn Liebe jetzt mit 'ner Schachtel Schokolade zu tun?". "Na ganz einfach", preschte Oscar hervor, " manchmal ist die Liebe und das Leben wie Schokolade, mal Vollmilch und mal Zartbitter. Du isst zwar lieber die Vollmilch Schokolade, aber manchmal gibt es eben nur Zartbitter. Im ersten Moment wirkt es so, als sei der bittere Geschmack furchtbar unangenehm, aber sei ehrlich, letzten Endes schmeckt es dir. Und so ist das mit dem Leben und der Liebe. Bei beidem ist es gleich und deswegen sind sie unmittelbar miteinander verbunden. Ohne die Liebe ist ein Leben nicht lebenswert. Man muss für all das Schöne auch das Schlechte hinnehmen. Zuletzt endet es aber im Glück, sei dir dem bewusst, okay?"
Theo hatte sich während Oscars ausschweifendem Monolog in seine Gedankenwelt zurückgezogen und schien zu verarbeiten, was er gehört hatte. "Glaubst du es lohnt sich? Diese Jana war schon ziemlich gemein." - "Es lohnt sich, du wirst Jana schneller vergessen haben als du glaubst. Nur wenn du nach diesem wunderbaren Gefühl suchst, musst du auch zulassen, dass es dich finden kann. Sobald du es hast, arbeite dafür. Behandel es wie den Samen einer Rose. Pflege es und tue dein bestes, für deine persönliche Rose.", beendete Oscar mit einem lächeln. Theodor lachte fröhlich, "Deswegen nennst du Nelly ständig deine Rose? Wegen diesem Vergleich?". Oscar nickt nur zufrieden. Sein Nachbar hingegen erhob sich. Ein breites Grinsen machte sich über sein Gesicht breit und stolzierte zuversichtlich gen Haustür. Bevor die Haustür zuknallte hallte noch ein heroisches "Die Liebe sei mein!" Richtung Balkon, dann war Ruhe. Oscar lehnte sich zurück, die Cola war mittlerweile in der Sonne warm geworden, aber das störte nicht. Er hatte etwas gutes getan, er hatte den Tag gerettet. Nichts konnte ihm diesen Tag verschlechtern, nichts - außer das noch immer verschmutzte Wohnzimmer...
"Bevor du erneut an deinem Bier ansetzt, erzähle mir doch was dich zu dieser Vermutung führt."
Oscars Versuch seinen Freund von der Flasche fernzuhalten glückte.
"Da ist diese Jana, okay?", begann Theo, "Christian hatte sie irgendwo mit 'ner Freundin aufgegabelt. Ich habe mich voll gut mit ihr verstanden, nä? Sie sieht voll Bombe aus und naja ich bin ja sonst nicht so gut mit Frauen und so und da nehm ich mir 'nen Herz und frag' sie einfach. Naja plötzlich lachte sie so und sagt' mir ich soll nicht so nen Unsinn quatschen.", lamentierte er zu Ende. Oscar kratze sich am Kopf. "Na gut, sie hat dich abgewiesen und das nicht gerade nett, aber das kannst du doch nicht auf alle Frauen beziehen. Da draußen sind viele nette Frauen, die dich sicherlich gerne hätten.
Brummelnd und wieder am Bier nippend starrte Theo seinen Freund nieder. "Du hast gut reden!", brauste er auf, "find' erstmal so ne Frau. Du bist seit was 2 Jahren mit Nelly zusammen. Kann ja nicht jeder so ein Glückspilz sein".
Oscar konnte sich, zum Ärgernis von Theodor, ein kleines selbstgefälliges Grinsen nicht verkneifen. Es stimmte, mit Nelly hatte er wirklich eine tolle Frau an seiner Seite. "Du hast Recht, Nelly ist eine Klasse Frau aber mit Glück hat das nichts zu tun. Ich wurde tausende Male abgewiesen bevor ich sie traf. Wenn ich dir einen Rat geben darf, anstatt dich einfach wild in irgendwelche Frauen zu vergucken, geh es etwas ruhiger an." "Und wie gedenkt der feine Herr soll das am Ende aussehen?", entgegnete Theo scharf. "Fein ist das richtige Stichwort.", sinnierte Oscar, "Du musst vielleicht mehr auf die Feinheiten achten. Suche dir doch mal eine Frau heraus die keinen Minirock bis runter zum Bauchnabel trägt. Hör auf so oberflächlich zu sein!". Ein tiefes Grollen, welches Oscar erst für fernen Donner hielt, hallte aus den tiefen seines Freundes hervor. "Ich bin nicht oberflächlich klar! Halt bloß deinen vorlauten Mund! Die simple Wahrheit ist, dass Liebe 'nen blödes Hollywood-Märchen ist! Frauen sind einfach hinterhältig und genießen es mich fertig zu machen. Arschlecken Liebe! Gibts nicht und das ist der Grund warum Beziehung ständig kaputt gehen. Die Menschen glauben an Liebe, erkennen das sie nicht real ist und sind dann traurig. Ich bin eines dieser armen Schweine!". Oscar war überrascht des plötzlichen Wutanfalls seines Freundes. Er lehnt sich einen Moment zurück und trank einen Schluck aus seiner Colaflasche. Die peinlich-bedrückende Stille war ihm unangenehm und er startete einen weiteren Versuch der Tröstung:
"Hör mal, ich gebe dir Recht, dass es nicht einfach ist Liebe zu finden, ja? Glaube mir bitte, wenn ich dir sage das Liebe existiert und sie wundervoll ist. Lass mich dir einen Tipp geben. Sobald du demnächst eine Frau siehst die dich interessiert, geh zu ihr und Sprich mit ihr. Sei du selbst und zwar das du das ich kenne. Nicht dieser Prolet der du bist, wenn Deutschland ein Spiel gewinnt. Hör auf, auf Belanglosigkeiten wie das Aussehen zu achten. Du glaubst gar nicht wie viele attraktive Frauen hässlich wurden, als ich sie kennen lernte. Man muss es einfach versuchen, bis man den Richtigen oder die Richtige gefunden hat. Okay?". Oscar nahm das Schweigen Theodors als Anlass weiter zu philosophieren. "Frauen sind Menschen wie du und ich. Einige sind freundliche Engel, andere verhasste Teufel. So ist das eben, aber jede ist es Wert sie kennenzulernen. Jeder Charakter ist anders, aber allesamt haben sie gute und schlechte Seiten. Du sagst Liebe gibt es nicht, fragst dich vielleicht 'Wozu das alles?', doch die Antwort ist simpel. Liebe. Sie existiert und ist so wahr wie nichts anders auf dieser Welt. Theo, ich weiß nicht ob du es noch nie gefühlt hast oder ob es schon zu lange her ist, aber Liebe ... man Liebe ist das beste auf dieser Welt. Das Gefühl der Geborgenheit, des Vertrauens, der Nähe und der Zuneigung. Freude, Spaß, Gelassenheit, Hoffnung und ach so viele Emotionen als das findest du in der Liebe." - "Und Schmerz? Warum bringt sie mir nur immer Schmerz? Verrate mir das, du Liebesguru.", unterbrach Theo. Sein Gesichtsausdruck hatte sich von wütend, über traurig zu interessiert gewandelt. Oscar ließ einen kurzen Moment verstreichen, in dem er einen Weg suchte seinem Freund seine Ansicht klar zu machen. "Du magst doch Forrest Gump, oder? Was sagt der über das Leben?". Theo hob verwirrt seine wulstige Braue, "Was hat denn Liebe jetzt mit 'ner Schachtel Schokolade zu tun?". "Na ganz einfach", preschte Oscar hervor, " manchmal ist die Liebe und das Leben wie Schokolade, mal Vollmilch und mal Zartbitter. Du isst zwar lieber die Vollmilch Schokolade, aber manchmal gibt es eben nur Zartbitter. Im ersten Moment wirkt es so, als sei der bittere Geschmack furchtbar unangenehm, aber sei ehrlich, letzten Endes schmeckt es dir. Und so ist das mit dem Leben und der Liebe. Bei beidem ist es gleich und deswegen sind sie unmittelbar miteinander verbunden. Ohne die Liebe ist ein Leben nicht lebenswert. Man muss für all das Schöne auch das Schlechte hinnehmen. Zuletzt endet es aber im Glück, sei dir dem bewusst, okay?"
Theo hatte sich während Oscars ausschweifendem Monolog in seine Gedankenwelt zurückgezogen und schien zu verarbeiten, was er gehört hatte. "Glaubst du es lohnt sich? Diese Jana war schon ziemlich gemein." - "Es lohnt sich, du wirst Jana schneller vergessen haben als du glaubst. Nur wenn du nach diesem wunderbaren Gefühl suchst, musst du auch zulassen, dass es dich finden kann. Sobald du es hast, arbeite dafür. Behandel es wie den Samen einer Rose. Pflege es und tue dein bestes, für deine persönliche Rose.", beendete Oscar mit einem lächeln. Theodor lachte fröhlich, "Deswegen nennst du Nelly ständig deine Rose? Wegen diesem Vergleich?". Oscar nickt nur zufrieden. Sein Nachbar hingegen erhob sich. Ein breites Grinsen machte sich über sein Gesicht breit und stolzierte zuversichtlich gen Haustür. Bevor die Haustür zuknallte hallte noch ein heroisches "Die Liebe sei mein!" Richtung Balkon, dann war Ruhe. Oscar lehnte sich zurück, die Cola war mittlerweile in der Sonne warm geworden, aber das störte nicht. Er hatte etwas gutes getan, er hatte den Tag gerettet. Nichts konnte ihm diesen Tag verschlechtern, nichts - außer das noch immer verschmutzte Wohnzimmer...
Puh es ist doch etwas länger geworden, als ich dachte. Ich hoffe es hat euch gefallen. Meine lieben Leser, ich bitte euch um Feedback! Ihr müsst nicht zwingend mir persönlich schreiben, ein Kommentar unterhalb des Beitrags würde mich auch schon freuen. Bis die Tage!
Movlent
Movlent
Samstag, 18. Juni 2016
Frei von der Seele #3 - Tod
Wie oft hast du dir schon ernsthafte Gedanken über den Tod gemacht? Was hast du dabei für Überlegungen angestellt? Hast du dabei an Religion gedacht? Gott, das Paradies, Wiedergeburt, Walhalla oder das Nirwana? Das Ironische am Tod ist, dass wir alle wissen das er kommt. Wir realisieren es nur ungern, verdrängen es aber am Ende sterben wir alle. Wir wisse das! Wir wissen aber nicht wann. Das einzige was wir wirklich müssen geschieht dann, wenn wir es nicht wissen. Mittlerweile sehen wir den Tod überall. Wir sehen Krieg in den Nachrichten, Unfälle vor unserer Haustür, geschlachtete Tier und erschlagene Insekten. Wir haben den Tod immer um uns. Er ist der größte aller Schatten, der über uns schwebt. Trotz alldem ist unsere Ignoranz ihm gegenüber nicht größer. Wann ist der Tod dir zuletzt bewusst geworden?
Ich denke darüber nach, weil mir auf Youtube dauerhaft Videos von Christina Grimmie empfohlen werden. Wie einige vielleicht mitbekommen haben starb sie am 10.06.2016 in Folge eines Pistolenschusses. zwei Tage später kam es zu einem Massaker in einem Club für Homosexuelle. Beides in Orlando, Florida. Ich will nicht sagen die Stadt sei der Quell dieser Geschehnisse aber ich war ... wütend. Ich habe mich gefragt wieso Leute einfach so erschossen werden. Ich frage mich das oft. Ich frage mich wieso in den U.S.A Waffen so einfach zu erhalten sind. Warum exportiert Deutschland so viele Waffen in Krisengebiete? Warum müssen so viele Menschen sterben und warum kümmert es uns so wenig? Der Tod von Christina und der Homosexuellen, der Tod von Frauen, Kindern, Männern, Liebenden, Trauernden, Lachenden sind vollkommen unnötig. Es ist ungerecht.
Ich möchte versuchen euch etwas über das Leben und den Tod verständlich zu machen. Es handelt sich hierbei um meine persönliche Auffassung. Lasst uns mit dem Tod anfangen und hierbei will ich direkt in zwei Kategorien unterscheiden. Das eine ist der natürliche Tod, das andere der gewaltsame Tod.
Der natürliche Tod ist die große andere Seite unserer Existenz. Er ist nicht weniger schmerzhaft als jeder andere Tod aber in vielen Fällen der "gerechte" Tod. Ich sage nicht es ist gerecht, wenn ein junger Mann an Krebs stirbt, ein Kind an Fieber oder ein Vater an einer Lungenentzündung aber dies sind Dinge die so unaufhaltsam sind wie der Tod selbst. Ich möchte auch nicht rigoros darüber diskutieren. Wichtiger ist mir das Thema über den gewaltsamen Tod.
Der gewaltsame Tod durch Mord ist mir vollends unverständlich. Ich kenne die Gefühle blanken Hasses und niederträchtiger Eifersucht, aber Mord war für mich nie einen Gedanken wert. Und somit beschäftigt mich die Frage: Wieso hat Kevin Loible Christina erschossen? Er war fanatisch in sie verliebt, auf fehlende Annäherung folgte dann der Mord. Er kam also nicht damit klar zurückgewiesen worden zu sein.
Was ihm fehlte und das fehlt dir, lieber Leser, vielleicht auch, war vermutlich das Bewusstsein und die schwere der Tat. Du hast von diesem Mord gehört, du bist überrascht, findest es "heftig" oder "völlig krank" und danach? Danach widmest du dich meist wieder deinem Leben. Du hast den Tod so schnell wieder verdrängt wie er in dein Leben trat. Das kann Christinas Familie nicht. Lass mich versuchen dir klar zu machen wie schwer diese Tat ist. Stell dir das Leid der Mutter vor. Versuche dir vorzustellen wie diese Nachricht sie getroffen hat. Der Unglaube, die Verzweiflung, die Hilflosigkeit und dann die Trauer. Dieses tiefe, leere Gefühl in deinem Magen, dass dir die Tränen in die Augen treibt. Vollendete Machtlosigkeit. Jetzt summiere dieses Gefühl, denn sie hat einen Vater, einen Bruder, Freunde und Bekannte. Sie hatte Fans und allem voran schien sie ein guter und lebensfroher Mensch zu sein.
Das tut weh.
Christina ist nicht die einzige die an diesem Wochenende unrechtmäßig starb. Etwa 50 Homosexuelle starben im Pulse in Orlando. Was diese Tat in meinen Augen noch grässlicher macht ist die Reaktion davon. Während ich bei Christina Wellen von Trauer und gutem Zuspruch für ihre Familie finde, sind die Reaktionen über die Homosexuellen ganz andere. Ich lese davon, wie Menschen dies gut hießen. Sie feierten den Mörder(!) als Helden, als Krieger Gottes oder einfach als gerechten Mann. Mein Zynismus geht nicht weit genug um das tolerieren zu können. Dieser Abschaum von Menschen würdigt jedes einzelne Leben dieser Homosexuellen weniger als das der Musikerin, nur weil sie Homosexuell sind. Ist euch eigentlich dieser Wahnsinn bewusst? Das waren Menschen! Geboren von einer Mutter, herangezogen von einem Vater, geliebt von Freunden und Familie. Sie werden durch intolerantes Gesindel schon genug diskriminiert, sie dann auch noch zu ermorden und tausenden Anderen Angst zu machen ist die Krone menschlicher Dekadenz. Ich kann mich nicht mal mehr daran amüsieren, dass Konservative Destruktoren wie Donald Trump sich in der Zwickmühle befinden sich zwischen Homo- und Islamophobie entscheiden zu müssen.
Ich muss mal kurz durchatmen. Ich bin nun schon gut eine Stunde an diesem Text dran, da meine Gedanken leider immer etwas abschweifen und ich eine nette Konversation halte. Es ist etwas grotesk über den Tod zu schreiben, während man sich nett über verflossene (Ex-) Liebschaften unterhält.
Lasst mich also versuchen meine Intention gesammelt zu verfassen:
Hass und Zorn gegen jedes Individuum sind Gefühle die in uns schlummern und dies ist auch berechtigt. Manchmal empfindet man Zorn, manchmal empfindet man Hass, doch lasst euch nicht davon leiten. Erkennt das Leben als den einzigen wundervollen Versuch etwas großes zu erschaffen, denn am Ende kann nur eines auf uns warten. Konzentriert euer Leben auf das was ihr jetzt wollt. Was ihr erschaffen und hinterlassen könnt. Denkt nicht an das was danach kommt, sondern nehmt die Leere als Antrieb für das was voller Wunder ist.
Movlent
P.S. Ich weiß ich sollte nochmal Korrektur lesen, aber ich bin zu müde dafür.
Sonntag, 12. Juni 2016
Frei von der Seele! #2
Gute Nacht!
Gut die wenigsten lesen das in der Nacht, aber ich will noch nicht schlafen gehen und ich will wieder ein wenig schreiben. Der Unterschied von diesem Post zum letzten "Frei von der Seele" ist simpel: Ich habe keinen Plan was ich schreiben soll.
Normalerweise mache ich mir immer Gedanken zu dem was ich poste. Diesmal kann man sich diesen Beitrag mehr wie einen YouNOW/Facebook-Livestream vorstellen: Ich mach das nun einfach, ich habe zwar weder Ahnung davon was ich sagen will, noch besitze ich Struktur. Irgendwas fällt mir schon ein...oder?
Wie dem auch sei, ich komme wieder von einem wundervollen Seminar und dachte mir ich zeige somit auch wieder hier ein wenig Aktivität. Ich schreibe übrigens immernoch, nur veröffentliche ich aktuell nichts. Das hat den einfachen Grund, dass ich nie >>dahingekritzeltes<< veröffentliche. Vor zwei Tagen habe ich jedoch ein Gedicht geschrieben, welches ich hochladen werde. Ich freue mich darauf und hoffe irgendjemand ließt es und gibt mir etwas Feedback.
Außerdem habe ich eine weitere Idee. Ich arbeite aktuell an einer Reihe an Texten. Diese werden durch ihre Rahmenhandlung und den Inhalt verknüpft sein.
...
Gut mir wird gerade bewusst, dass fast jede Textreihe somit verknüpft ist. Lasst es mich anders formulieren: Ich arbeite aktuell an einer Reihe von Texten, welche die selbe Rahmenhandlung besitzt und gleichsam strukturiert sind, jedoch vom Inhalt episodenhaft sind. Somit behandelt jeder Text ein anders "Thema". Verständlich?
Nun gut, worüber könnte ich noch schreiben?
Vielleicht haben einige von dem Mord an Christina Grimmie gehört. Dazu werde ich mich in Zukunft definitiv noch einmal äußern wollen. Ich bin zwar kein Fan von ihr (was durch mein googeln nach dem korrekten Namen bewiesen wird), dennoch ist die Tat an sich unverständlich.
Gut das war einfach mal ein kleiner Teaser für die Zukunft. Wie immer verspreche ich, dass ich mehr schreiben werde und ihr dürft euch sicher sein, dass ich dieses versprechen vermutlich nicht halten werde. Dennoch wird immer mal etwas kommen.
Bis dahin,
Movlent
P.S. Ich erwähne nochmal, es ist spät. Seht über Zeichensetzung und/oder Grammatik hinweg
Gut die wenigsten lesen das in der Nacht, aber ich will noch nicht schlafen gehen und ich will wieder ein wenig schreiben. Der Unterschied von diesem Post zum letzten "Frei von der Seele" ist simpel: Ich habe keinen Plan was ich schreiben soll.
Normalerweise mache ich mir immer Gedanken zu dem was ich poste. Diesmal kann man sich diesen Beitrag mehr wie einen YouNOW/Facebook-Livestream vorstellen: Ich mach das nun einfach, ich habe zwar weder Ahnung davon was ich sagen will, noch besitze ich Struktur. Irgendwas fällt mir schon ein...oder?
Wie dem auch sei, ich komme wieder von einem wundervollen Seminar und dachte mir ich zeige somit auch wieder hier ein wenig Aktivität. Ich schreibe übrigens immernoch, nur veröffentliche ich aktuell nichts. Das hat den einfachen Grund, dass ich nie >>dahingekritzeltes<< veröffentliche. Vor zwei Tagen habe ich jedoch ein Gedicht geschrieben, welches ich hochladen werde. Ich freue mich darauf und hoffe irgendjemand ließt es und gibt mir etwas Feedback.
Außerdem habe ich eine weitere Idee. Ich arbeite aktuell an einer Reihe an Texten. Diese werden durch ihre Rahmenhandlung und den Inhalt verknüpft sein.
...
Gut mir wird gerade bewusst, dass fast jede Textreihe somit verknüpft ist. Lasst es mich anders formulieren: Ich arbeite aktuell an einer Reihe von Texten, welche die selbe Rahmenhandlung besitzt und gleichsam strukturiert sind, jedoch vom Inhalt episodenhaft sind. Somit behandelt jeder Text ein anders "Thema". Verständlich?
Nun gut, worüber könnte ich noch schreiben?
Vielleicht haben einige von dem Mord an Christina Grimmie gehört. Dazu werde ich mich in Zukunft definitiv noch einmal äußern wollen. Ich bin zwar kein Fan von ihr (was durch mein googeln nach dem korrekten Namen bewiesen wird), dennoch ist die Tat an sich unverständlich.
Gut das war einfach mal ein kleiner Teaser für die Zukunft. Wie immer verspreche ich, dass ich mehr schreiben werde und ihr dürft euch sicher sein, dass ich dieses versprechen vermutlich nicht halten werde. Dennoch wird immer mal etwas kommen.
Bis dahin,
Movlent
P.S. Ich erwähne nochmal, es ist spät. Seht über Zeichensetzung und/oder Grammatik hinweg
Samstag, 19. März 2016
Tief in der Nacht...
... wo die Kreativität erwacht!
Ich weiß nicht so recht, weswegen ich Nachts so gerne schreibe. Vielleicht der Ruhe und Langeweile wegen :P
Nunja, die Geschichte meines Tauren fesselt mich aktuell, weswegen ich meine Gedanken dazu zu Papier (oder Datei?) bringen möchte. Ich weiß einigen fehlt der Hintergrund... aber damit müsst ihr leben. Viel Spaß also damit, zumindest so gut ihr könnt :)
Liebe Grüße,
Movlent
Die Luft in dem Zelt war stickig und verbraucht. Rauchschwaden hingen
wie Schleier unter der Zeltdecke. Der süßliche Duft von Trollkraut
mischte sich unter die scharfen Dämpfe der taurischen Geisterpfeife.
Menewo war schwindelig. Die Dämpfe und die fehlende frische Luft
machten ihn träge und er wollte einfach die Augen schließen und
sich der Nacht hingeben. Er kippte leicht und seine Unachtsamkeit
wurde mit einem stechenden Schmerz bestraft.
Die Schlacht hatte er überstanden, irgendwie. Ein Bein, ein Arm, 2
Rippen und 3 Finger waren gebrochen oder zerschmettert worden. Der
sonst so massive und große Tauren musste sich mit dem Gedanken
abfinden, die nächsten Wochen und Monate zu pausieren. Vollständig.
Es schmerzte ihn innerlich, schlimmer als seine Wunden. Er kippte
wieder und er schmunzelte, ob er nicht seinen letzten Gedanken
revidieren sollte. Er schloss kurz die Augen und versuchte erneut und
erneut vergeblich die Müdigkeit abzuschütteln, welche ihn immer
weiter in Besitz nahm.
Der Holzscheit vor ihm war schon fast heruntergebrannt und der
Älteste Bamur saß noch immer mit geschlossenen Augen auf der
anderen Seite des Feuers.
„Geduldig ist, wer Ruhen kann wie ein Stein und beständig ist, wie
fließendes Wasser.“
Die Worte seiner Mutter hallten ihm im Geiste nach, nach all den
Jahren.
Ein leichtes Lächeln umspielte seine Schnauze, als er an das warme
Gesicht seiner Mutter dachte.
Seine Gedanken schweiften weiter ab, zu seiner Schwester, zu seinem
Bruder, zu seiner Frau.
Donnerfels.
Dieser Name brach in seinen Geist, wie ein Schlag in den Magen.
Ein Schauder überlief ihn an den Gedanken. Er war schon so lange
fort. Er muss sich eines Tages seiner Schm…
„Lass es mich nochmal zusammenfassen, Bruder“
Die plötzlichen Worte Bamurs schreckten ihn auf. Er hatte die Augen
geschlossen gehabt und ist eingedöst. Er hob die Lider müde und
blickte in die harten Augen des alten Schamanen.
Er sah darin deutlich, dass der Tauren vor ihm Dinge erblickte, die
für seinen sterblichen Geist nicht gemacht waren. Dinge die über
den Schrecken der Zentauren, des Krieges, des Blutes und des Todes
hinausgingen. Er trägt selbst eine große Last, dennoch würde
Menewo nicht mit ihm Tauschen wollen. So abweisend wie Bamur auch
wirken sollte, Menewo wusste um das friedliche, wenn auch manchmal
aufstürmende Gemüt seines Volksgenossen.
Sein Sanftmut zeigte sich dem alten Krieger in einem besänftigendem
Lächeln.
„Entschuldige, es hat lange gedauert. Du musst müde und erschöpft
sein, deine Wunden schmerzen und dennoch hast du selbst im Halbschlaf
deine Haltung bewahrt. Ich bin beeindruckt von dir, mein Bruder.“
Menewo nickte nur. Er nahm es dem Schamanen nicht übel. Er wollte
nur eine Antwort.
„Also, Menewo, du erzählst mir du hast das Bewusstsein verloren
und als du erwacht bist, warst du bereits auf einem Karren
untergebracht. Richtig?“
Erneut nickte Menewo.
„Der Rottenmeister erzählte jedoch, du seist aus dem Haufen
Stacheleber, die dich überrannten, herausgebrochen wie ein
explodierender Berg, hättest dich durch das Schlachtfeld gekämpft
wie ein Berserker und wärst dann in einem wirbelndem Sturm
eingetaucht um eine jungen Krieger zu retten. Kurz darauf wirst du
herausgeschleudert und brichst wieder in dir zusammen.
Ist das soweit richtig?“
Menewo weichte dem Blick des Schamanen nicht aus. Er nickte.
„So hatte der Rottenmeister es beschrieben, andere Krieger haben es
bestätigt. Es.. ist mir unangenehm. Sie sprachen von mir als sei ich
der Geist der Erdenmutter selbst. Sie sagten ich habe etwas völlig
unnatürliches vollbracht. Ich kann mich jedoch an nichts erinnern.
Es liegt nur Dunkelheit in meinen Gedanken. Es ist wie ein traumloser
Schlaf gewesen.“
Der Schamane nickte. Ein tiefer, ermüdeter Seufzer entglitt seiner
Kehle.
„Um dir die Wahrheit zu sagen, ich weiß es nicht. Ich habe so
etwas noch nie vernommen. Ich würde gerne die anderen Ältesten
davon unterrichten. Ich will dich morgen Abend im Kreise der Ältesten
antreffen und gemeinsam werden wir versuchen eine Antwort für dich
zu finden.“
Als Menewo das Zelt verließ, atmete er die frische und kühle
Nachtluft ein.
Mu`Sha, der Mond, war hoch am Himmel und verlieh dem Land einen
mystischen Schatten. Es war ruhig, leises Schnarchen war hie und da
zu vernehmen, ein paar Wachen patrouillierten und das Klacken der
Krücke auf dem harten Boden begleitete Menewos Schritte. Schon bald
war auch dieses verstummt und der Segen der Nacht umschloss den
Klingenhügel.
Morgen...
Freitag, 11. März 2016
Es ist immer das gleiche
Es ist unwichtig wie real mir die Vorstellung auf vorkommen mag, sobald der Blog eröffnet ist stirbt er. Diesmal möchte ich das wirklich nicht und ich möchte diesmal auch keinen neuen Blog eröffnen, weil ich zufrieden damit bin wie ich bin und mich mit all dem zufrieden geben kann.
Ich hatte bereits ein paar Blogs und habe sie immer wieder gelöscht, weil ich eine Weile lang nichts geschrieben hatte und mir der Inhalt nicht passend erschien.
Das ist nun anders und trotz meiner Inkonsistenz als Schreiber bin ich Glücklich.
Es ist nun mehr als 5 Monate her, dass ich was geschrieben habe.
Wirklich absolut viel ist nicht passiert. Ich habe meine wundervolle und doch anstrengende portugiesische Familie besucht, habe die leidvolle Neuigkeit erhalten, dass Giu-Giu einen Freund hat, hatte daraufhin den Fehler gemacht mich in eine Beziehung zu stürzen, habe diese beendet UND ich war auf einem wirklich fantastischen Noah Guthrie Konzert. Die Arbeit läuft ganz gut, um das mal anzumerken. Nach einem unangefragten Ausschnitt aus meinem Leben, fände ich es doch ganz interessant zu hören, was meine wenigen Leser (ich habe jeden von euch mega gern. Qualität!) erlebt haben. Es gibt eine Kommentarfunktion, nutzt sie ruhig :)
Ohne aber weiter zu schwafeln, kommen wir zum heutigen Text. Es ist wieder ein Ausschnitt aus dem Leben meines RP-Charakter im Zusammenhang zu aktuellen Ereignissen. Für unwissende ist es also nur eine weitere Kurzgeschichte und diesmal leider eher abstrakt. Ich hoffe dennoch, dass sie euch gefällt.
Liebe Grüße,
Movlent
Ich hatte bereits ein paar Blogs und habe sie immer wieder gelöscht, weil ich eine Weile lang nichts geschrieben hatte und mir der Inhalt nicht passend erschien.
Das ist nun anders und trotz meiner Inkonsistenz als Schreiber bin ich Glücklich.
Es ist nun mehr als 5 Monate her, dass ich was geschrieben habe.
Wirklich absolut viel ist nicht passiert. Ich habe meine wundervolle und doch anstrengende portugiesische Familie besucht, habe die leidvolle Neuigkeit erhalten, dass Giu-Giu einen Freund hat, hatte daraufhin den Fehler gemacht mich in eine Beziehung zu stürzen, habe diese beendet UND ich war auf einem wirklich fantastischen Noah Guthrie Konzert. Die Arbeit läuft ganz gut, um das mal anzumerken. Nach einem unangefragten Ausschnitt aus meinem Leben, fände ich es doch ganz interessant zu hören, was meine wenigen Leser (ich habe jeden von euch mega gern. Qualität!) erlebt haben. Es gibt eine Kommentarfunktion, nutzt sie ruhig :)
Ohne aber weiter zu schwafeln, kommen wir zum heutigen Text. Es ist wieder ein Ausschnitt aus dem Leben meines RP-Charakter im Zusammenhang zu aktuellen Ereignissen. Für unwissende ist es also nur eine weitere Kurzgeschichte und diesmal leider eher abstrakt. Ich hoffe dennoch, dass sie euch gefällt.
Liebe Grüße,
Movlent
„SCHLAGT SIE
NIEDER!“ - „HALTET DIE REIHE!“ …. „ZERSTAMPFEN,
ZERSCHMETTERN!“.
Blut.
Dieser Geruch von
Blut. Er ist allumfassend, übermannend, bitter.
Die Arme waren
verkrampft, der Boden rutschig.
Er zitterte, die
Sonne brannte auf seiner Haut. Um ihn herum wütete der Tod und mit
jeder Sekunde die verstrich kam er ihm näher.
Er war diesmal nicht
hier, um die Seelen derer einzusammeln, die Menewo als Gegner hatte.
Er griff nach dem Tauren selbst.
Die Schlacht war
erbittert und er sah sich umrundet von Stachelebern. Oger schützten
seinen Rücken, doch schon bald kam der erste Aufschrei mit einem
dumpfen Poltern als folge. Die Reihe war zerbrochen und die Eber
verteilten sich unter ihnen.
„Kein Meer dieser
Welt kann ein Schiff zum sinken bringen, bis das Meer ins Schiff
gelangt.“.
Ein Fischer
Orgrimmars sagte ihm das einst. Es schien ihm mit der Angst, die ihn
nun ergriff, das selbe zu sein. Es dauert nicht lange und er sah sich
gleich drei Gegnern gegenüber.
Ein Schlag, er wich
zurück, wehrte ab… Was ist wenn sie treffen? Angst.
Etwas umschlang
seine Hüfte, ein Stoß in den Bauch, er fällt. Ein Eber über ihm,
er über dem Eber.
Eine Faust gelenkt
von Panik senkt sich immer wieder herab. Der Eber tot, ein kurzer
Augenblick, ein Kribbeln im Nacken. Ein Schlag auf den Kopf.
Angst.
Diese Ohnmacht. Sie
ist allumfassend, übermannend, bitter.
Der Körper am
Boden, ein blinder Tritt. Widerstand!
Er hatte getroffen.
Wo war der nächste Schlag? Wo ist er? Wo ist der nahende Tod?
Nichts passiert! Der
Schädel schmerzt, bitterlich. Kein klarer Gedanke. Wo ist es ?
Menewo sah sich um.
Er war blutverschmiert, verdreckt und am Boden. Ein paar Meter vor
ihm ein Funke der Hoffnung. Seine Waffe. Sein Totem, ungebrochen.
Wieso zerbricht er dann ?
Er schob sich über
die Erde. Ein Stück näher, Näher. Der Boden zitterten. Näher.
Schweinisches Grunzen. Näher. Schätten über mir. Er griff an das
Totem, versuchte aufzustehen.
Dunkelheit.
Tiefe Dunkelheit.
Sie ist allumfassend, übermannend, bitter.
Menewo spürte den
Schmerz nicht, weit entfernt in seinem Geiste spürte er krachende
Knochen und warmes Blut. Sein Blut.
Kein Schmerz, keine
Angst mehr aber Sorge. Er war alleine in der Dunkelheit. Er hörte
keinen Schlachtenlärm. Es gab kein Leid mehr, keine Furcht, kein
Blut. Vorbei
Endloser Frieden –
Ein Stick im Herzen.
Es ist nicht vorbei.
Er kann nicht, er ist der Felsen im Sturm! Er ist der Schild! Er ist
der Beschützer!
Aber wie schützt
man ohne die Kraft sich gegen andere zu stellen?
Menewo…
Ein wispernder Wind.
Menewo…
Eine sanfte Brise
MENEWO…
Tosender Sturm.
Die Dunkelheit sprach und er lauschte, sprach nicht.
„Ist es das, was du willst?“
„Ja“, wagte er zu antworten.
„Du willst aufgeben?“
„Ich will Frieden“
„Dann erschaffe ihn, kauere nicht mehr in dich zusammen!“
„Wer bist du?“
„Wir sind wir, doch wer bist du?“
„Ich bin… ich… Ich bin Menewo.“
„Menewo, wer?“
Bitternis.
„Ich bin Menewo Erdschlag vom Stamm der Rachtotem!“
„Wer?“
„Ich bin Menewo Erdschlag vom
Stamm der Rachtotem! Ich bin ein Krieger, ich bin Wächter des
Lebens! Ich bin wie ein Berg im Sturm und doch bin ich wie der Sturm
selbst! ICH BIN EIN KRIEGER!“
Dunkelheit. Hallendes Lachen. Ein Lachen so lange her, so weit
entfernt, so vertraut.
„Die Zeit ist gekommen, du suchst nach Kraft! Erhebe dich und
lasse die Sterne deine Augen sein, dir Erde deine Kraft und der Wind
deine Faust sein! Sei wie ein Berg im Sturm und doch wie der Sturm
selbst! Erhebe dich, Krieger! ERHEBE DICH, MEIN SOHN!“
Ein Blitz strahlenden Lichtes. Brennender Schmerz am ganzen Leib.
Blauer Himmel.
Die Lider lagen schwer in seinen Augen und Menewo betrachtete den
blauen Himmel. Keine Wolke zu sehen und das Sonnenlicht weit
entfernt. Klock!. Ein Ruck, wieder Schmerz.
Er lag auf einem Wagen, neben ihm ein junger Ork. Er kannte sein
Gesicht. Er ist einer der Sieben.
Klock! Ein neuer Ruck, neuer
Schmerz. Er stöhnte auf. Eine Orkin beugte sich über ihn. Sie
lächelte mit besorgtem Blick. Ihr Mund öffnete sich, er hörte
nichts. Ein Rauschen durchdrang ihn.
Dunkelheit umfing ihn erneut, keine
Furcht, keine Besorgnis. Nur erholsamer Schlaf. War er doch so lange
gerannt….
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