Freitag, 11. März 2016

Es ist immer das gleiche

Es ist unwichtig wie real mir die Vorstellung auf vorkommen mag, sobald der Blog eröffnet ist stirbt er. Diesmal möchte ich das wirklich nicht und ich möchte diesmal auch keinen neuen Blog eröffnen, weil ich zufrieden damit bin wie ich bin und mich mit all dem zufrieden geben kann.

Ich hatte bereits ein paar Blogs und habe sie immer wieder gelöscht, weil ich eine Weile lang nichts geschrieben hatte und mir der Inhalt nicht passend erschien. 
Das ist nun anders und trotz meiner Inkonsistenz als Schreiber bin ich Glücklich. 

Es ist nun mehr als 5 Monate her, dass ich was geschrieben habe. 
Wirklich absolut viel ist nicht passiert. Ich habe meine wundervolle und doch anstrengende portugiesische Familie besucht, habe die leidvolle Neuigkeit erhalten, dass Giu-Giu einen Freund hat, hatte daraufhin den Fehler gemacht mich in eine Beziehung zu stürzen, habe diese beendet UND ich war auf einem wirklich fantastischen Noah Guthrie Konzert. Die Arbeit läuft ganz gut, um das mal anzumerken. Nach einem unangefragten Ausschnitt aus meinem Leben, fände ich es doch ganz interessant zu hören, was meine wenigen Leser (ich habe jeden von euch mega gern. Qualität!) erlebt haben. Es gibt eine Kommentarfunktion, nutzt sie ruhig :)

Ohne aber weiter zu schwafeln, kommen wir zum heutigen Text. Es ist wieder ein Ausschnitt aus dem Leben meines RP-Charakter im Zusammenhang zu aktuellen Ereignissen. Für unwissende ist es also nur eine weitere Kurzgeschichte und diesmal leider eher abstrakt. Ich hoffe dennoch, dass sie euch gefällt.

Liebe Grüße,

Movlent

„SCHLAGT SIE NIEDER!“ - „HALTET DIE REIHE!“ …. „ZERSTAMPFEN, ZERSCHMETTERN!“.

Blut.
Dieser Geruch von Blut. Er ist allumfassend, übermannend, bitter.
Die Arme waren verkrampft, der Boden rutschig.
Er zitterte, die Sonne brannte auf seiner Haut. Um ihn herum wütete der Tod und mit jeder Sekunde die verstrich kam er ihm näher.
Er war diesmal nicht hier, um die Seelen derer einzusammeln, die Menewo als Gegner hatte. Er griff nach dem Tauren selbst.
Die Schlacht war erbittert und er sah sich umrundet von Stachelebern. Oger schützten seinen Rücken, doch schon bald kam der erste Aufschrei mit einem dumpfen Poltern als folge. Die Reihe war zerbrochen und die Eber verteilten sich unter ihnen.
„Kein Meer dieser Welt kann ein Schiff zum sinken bringen, bis das Meer ins Schiff gelangt.“.
Ein Fischer Orgrimmars sagte ihm das einst. Es schien ihm mit der Angst, die ihn nun ergriff, das selbe zu sein. Es dauert nicht lange und er sah sich gleich drei Gegnern gegenüber.
Ein Schlag, er wich zurück, wehrte ab… Was ist wenn sie treffen? Angst.
Etwas umschlang seine Hüfte, ein Stoß in den Bauch, er fällt. Ein Eber über ihm, er über dem Eber.
Eine Faust gelenkt von Panik senkt sich immer wieder herab. Der Eber tot, ein kurzer Augenblick, ein Kribbeln im Nacken. Ein Schlag auf den Kopf.

Angst.
Diese Ohnmacht. Sie ist allumfassend, übermannend, bitter.
Der Körper am Boden, ein blinder Tritt. Widerstand!
Er hatte getroffen. Wo war der nächste Schlag? Wo ist er? Wo ist der nahende Tod?
Nichts passiert! Der Schädel schmerzt, bitterlich. Kein klarer Gedanke. Wo ist es ?
Menewo sah sich um. Er war blutverschmiert, verdreckt und am Boden. Ein paar Meter vor ihm ein Funke der Hoffnung. Seine Waffe. Sein Totem, ungebrochen. Wieso zerbricht er dann ?
Er schob sich über die Erde. Ein Stück näher, Näher. Der Boden zitterten. Näher. Schweinisches Grunzen. Näher. Schätten über mir. Er griff an das Totem, versuchte aufzustehen.

Dunkelheit.
Tiefe Dunkelheit. Sie ist allumfassend, übermannend, bitter.
Menewo spürte den Schmerz nicht, weit entfernt in seinem Geiste spürte er krachende Knochen und warmes Blut. Sein Blut.
Kein Schmerz, keine Angst mehr aber Sorge. Er war alleine in der Dunkelheit. Er hörte keinen Schlachtenlärm. Es gab kein Leid mehr, keine Furcht, kein Blut. Vorbei

Endloser Frieden – Ein Stick im Herzen.
Es ist nicht vorbei. Er kann nicht, er ist der Felsen im Sturm! Er ist der Schild! Er ist der Beschützer!

Aber wie schützt man ohne die Kraft sich gegen andere zu stellen?

Menewo…
Ein wispernder Wind.
Menewo…
Eine sanfte Brise
MENEWO…
Tosender Sturm.

Die Dunkelheit sprach und er lauschte, sprach nicht.
Ist es das, was du willst?“
„Ja“, wagte er zu antworten.
Du willst aufgeben?“
„Ich will Frieden“
Dann erschaffe ihn, kauere nicht mehr in dich zusammen!“
„Wer bist du?“
Wir sind wir, doch wer bist du?“
„Ich bin… ich… Ich bin Menewo.“
Menewo, wer?“
Bitternis.
„Ich bin Menewo Erdschlag vom Stamm der Rachtotem!“
Wer?“
„Ich bin Menewo Erdschlag vom Stamm der Rachtotem! Ich bin ein Krieger, ich bin Wächter des Lebens! Ich bin wie ein Berg im Sturm und doch bin ich wie der Sturm selbst! ICH BIN EIN KRIEGER!“

Dunkelheit. Hallendes Lachen. Ein Lachen so lange her, so weit entfernt, so vertraut.

Die Zeit ist gekommen, du suchst nach Kraft! Erhebe dich und lasse die Sterne deine Augen sein, dir Erde deine Kraft und der Wind deine Faust sein! Sei wie ein Berg im Sturm und doch wie der Sturm selbst! Erhebe dich, Krieger! ERHEBE DICH, MEIN SOHN!“

Ein Blitz strahlenden Lichtes. Brennender Schmerz am ganzen Leib. Blauer Himmel.
Die Lider lagen schwer in seinen Augen und Menewo betrachtete den blauen Himmel. Keine Wolke zu sehen und das Sonnenlicht weit entfernt. Klock!. Ein Ruck, wieder Schmerz.

Er lag auf einem Wagen, neben ihm ein junger Ork. Er kannte sein Gesicht. Er ist einer der Sieben.
Klock! Ein neuer Ruck, neuer Schmerz. Er stöhnte auf. Eine Orkin beugte sich über ihn. Sie lächelte mit besorgtem Blick. Ihr Mund öffnete sich, er hörte nichts. Ein Rauschen durchdrang ihn.

Dunkelheit umfing ihn erneut, keine Furcht, keine Besorgnis. Nur erholsamer Schlaf. War er doch so lange gerannt….

1 Kommentar:

  1. Ich muss sagen, dein Stil gefällt mir. Du schreibst so, dass ich mir die Situation wie einen Film vorstellen kann. Und dass man sie spüren kann. Cool!
    Ein kleiner Hinweis am Rande - du wechselst manchmal zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Wirkt etwas verwirren, aber ... Kann man drüber hinweg sehen.

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