Ich hatte bereits ein paar Blogs und habe sie immer wieder gelöscht, weil ich eine Weile lang nichts geschrieben hatte und mir der Inhalt nicht passend erschien.
Das ist nun anders und trotz meiner Inkonsistenz als Schreiber bin ich Glücklich.
Es ist nun mehr als 5 Monate her, dass ich was geschrieben habe.
Wirklich absolut viel ist nicht passiert. Ich habe meine wundervolle und doch anstrengende portugiesische Familie besucht, habe die leidvolle Neuigkeit erhalten, dass Giu-Giu einen Freund hat, hatte daraufhin den Fehler gemacht mich in eine Beziehung zu stürzen, habe diese beendet UND ich war auf einem wirklich fantastischen Noah Guthrie Konzert. Die Arbeit läuft ganz gut, um das mal anzumerken. Nach einem unangefragten Ausschnitt aus meinem Leben, fände ich es doch ganz interessant zu hören, was meine wenigen Leser (ich habe jeden von euch mega gern. Qualität!) erlebt haben. Es gibt eine Kommentarfunktion, nutzt sie ruhig :)
Ohne aber weiter zu schwafeln, kommen wir zum heutigen Text. Es ist wieder ein Ausschnitt aus dem Leben meines RP-Charakter im Zusammenhang zu aktuellen Ereignissen. Für unwissende ist es also nur eine weitere Kurzgeschichte und diesmal leider eher abstrakt. Ich hoffe dennoch, dass sie euch gefällt.
Liebe Grüße,
Movlent
„SCHLAGT SIE
NIEDER!“ - „HALTET DIE REIHE!“ …. „ZERSTAMPFEN,
ZERSCHMETTERN!“.
Blut.
Dieser Geruch von
Blut. Er ist allumfassend, übermannend, bitter.
Die Arme waren
verkrampft, der Boden rutschig.
Er zitterte, die
Sonne brannte auf seiner Haut. Um ihn herum wütete der Tod und mit
jeder Sekunde die verstrich kam er ihm näher.
Er war diesmal nicht
hier, um die Seelen derer einzusammeln, die Menewo als Gegner hatte.
Er griff nach dem Tauren selbst.
Die Schlacht war
erbittert und er sah sich umrundet von Stachelebern. Oger schützten
seinen Rücken, doch schon bald kam der erste Aufschrei mit einem
dumpfen Poltern als folge. Die Reihe war zerbrochen und die Eber
verteilten sich unter ihnen.
„Kein Meer dieser
Welt kann ein Schiff zum sinken bringen, bis das Meer ins Schiff
gelangt.“.
Ein Fischer
Orgrimmars sagte ihm das einst. Es schien ihm mit der Angst, die ihn
nun ergriff, das selbe zu sein. Es dauert nicht lange und er sah sich
gleich drei Gegnern gegenüber.
Ein Schlag, er wich
zurück, wehrte ab… Was ist wenn sie treffen? Angst.
Etwas umschlang
seine Hüfte, ein Stoß in den Bauch, er fällt. Ein Eber über ihm,
er über dem Eber.
Eine Faust gelenkt
von Panik senkt sich immer wieder herab. Der Eber tot, ein kurzer
Augenblick, ein Kribbeln im Nacken. Ein Schlag auf den Kopf.
Angst.
Diese Ohnmacht. Sie
ist allumfassend, übermannend, bitter.
Der Körper am
Boden, ein blinder Tritt. Widerstand!
Er hatte getroffen.
Wo war der nächste Schlag? Wo ist er? Wo ist der nahende Tod?
Nichts passiert! Der
Schädel schmerzt, bitterlich. Kein klarer Gedanke. Wo ist es ?
Menewo sah sich um.
Er war blutverschmiert, verdreckt und am Boden. Ein paar Meter vor
ihm ein Funke der Hoffnung. Seine Waffe. Sein Totem, ungebrochen.
Wieso zerbricht er dann ?
Er schob sich über
die Erde. Ein Stück näher, Näher. Der Boden zitterten. Näher.
Schweinisches Grunzen. Näher. Schätten über mir. Er griff an das
Totem, versuchte aufzustehen.
Dunkelheit.
Tiefe Dunkelheit.
Sie ist allumfassend, übermannend, bitter.
Menewo spürte den
Schmerz nicht, weit entfernt in seinem Geiste spürte er krachende
Knochen und warmes Blut. Sein Blut.
Kein Schmerz, keine
Angst mehr aber Sorge. Er war alleine in der Dunkelheit. Er hörte
keinen Schlachtenlärm. Es gab kein Leid mehr, keine Furcht, kein
Blut. Vorbei
Endloser Frieden –
Ein Stick im Herzen.
Es ist nicht vorbei.
Er kann nicht, er ist der Felsen im Sturm! Er ist der Schild! Er ist
der Beschützer!
Aber wie schützt
man ohne die Kraft sich gegen andere zu stellen?
Menewo…
Ein wispernder Wind.
Menewo…
Eine sanfte Brise
MENEWO…
Tosender Sturm.
Die Dunkelheit sprach und er lauschte, sprach nicht.
„Ist es das, was du willst?“
„Ja“, wagte er zu antworten.
„Du willst aufgeben?“
„Ich will Frieden“
„Dann erschaffe ihn, kauere nicht mehr in dich zusammen!“
„Wer bist du?“
„Wir sind wir, doch wer bist du?“
„Ich bin… ich… Ich bin Menewo.“
„Menewo, wer?“
Bitternis.
„Ich bin Menewo Erdschlag vom Stamm der Rachtotem!“
„Wer?“
„Ich bin Menewo Erdschlag vom
Stamm der Rachtotem! Ich bin ein Krieger, ich bin Wächter des
Lebens! Ich bin wie ein Berg im Sturm und doch bin ich wie der Sturm
selbst! ICH BIN EIN KRIEGER!“
Dunkelheit. Hallendes Lachen. Ein Lachen so lange her, so weit
entfernt, so vertraut.
„Die Zeit ist gekommen, du suchst nach Kraft! Erhebe dich und
lasse die Sterne deine Augen sein, dir Erde deine Kraft und der Wind
deine Faust sein! Sei wie ein Berg im Sturm und doch wie der Sturm
selbst! Erhebe dich, Krieger! ERHEBE DICH, MEIN SOHN!“
Ein Blitz strahlenden Lichtes. Brennender Schmerz am ganzen Leib.
Blauer Himmel.
Die Lider lagen schwer in seinen Augen und Menewo betrachtete den
blauen Himmel. Keine Wolke zu sehen und das Sonnenlicht weit
entfernt. Klock!. Ein Ruck, wieder Schmerz.
Er lag auf einem Wagen, neben ihm ein junger Ork. Er kannte sein
Gesicht. Er ist einer der Sieben.
Klock! Ein neuer Ruck, neuer
Schmerz. Er stöhnte auf. Eine Orkin beugte sich über ihn. Sie
lächelte mit besorgtem Blick. Ihr Mund öffnete sich, er hörte
nichts. Ein Rauschen durchdrang ihn.
Dunkelheit umfing ihn erneut, keine
Furcht, keine Besorgnis. Nur erholsamer Schlaf. War er doch so lange
gerannt….
Ich muss sagen, dein Stil gefällt mir. Du schreibst so, dass ich mir die Situation wie einen Film vorstellen kann. Und dass man sie spüren kann. Cool!
AntwortenLöschenEin kleiner Hinweis am Rande - du wechselst manchmal zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Wirkt etwas verwirren, aber ... Kann man drüber hinweg sehen.